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Zuckertenside
Als Hersteller kann man viele fertige Shampoo- oder Duschgelbasismischungen auf dem Markt beziehen. Wir haben lange gesucht und haben uns immer wieder an ein oder mehreren Inhaltsstoffen gestört, die wir lieber nicht in unseren Produkten haben wollten. Die Suche führte uns schließlich zu einem Hersteller im Schwabenländle, welcher zwar auch nichts vorrätig hatte, was uns zufrieden stellte, aber bereit war, für uns nach unseren Vorgaben auf der Basis von umweltfreundlichen und hautfreundlichen Zuckertensiden eine eigene Basis für Shampoos und Duschgels herzustellen.
Mit dem Ergebnis sind wir hoch zufrieden. Wir haben sie mit Absicht auch nicht ganz so dickflüssig gemacht, so dass auch Zeitgenossen mit langen Haaren keine große Mühe haben dürften, sie gleichmäßig im Haar zu verteilen. (Um Missverständnissen vorzubeugen: wir haben deswegen nicht mehr Wasser hinzugegeben, sondern weniger Verdicker.)
Zuckertenside werden vollständig auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Zucker und Fettalkohole) hergestellt. Sie sind biologisch gut und vollständig abbaubar. Trotz ihrer guten Reinigungsleistung sind sie mild und ausgezeichnet hautverträglich. Zuckertenside sind im Verhältnis zu anderen Waschrohstoffen, wie z.B. Natrium Lauryl Sulfat (Sodium Lauryl Sulfate), viel teurer, aber wir dachten uns, dass es nicht besonders ehrlich wäre, wenn wir wegen bereits vorher absehbarer Sünden später dann den „Erklärbar“ bemühen und die Grube mit viel „grünem“ Marketing wieder einebnen müssten. Es gab für uns deshalb keinen vernünftigen Grund etwas anderes als Zuckertenside einzusetzen, und unsere Finanzabteilung hatte bei dieser Entscheidung schlichtweg keine Stimme.
Farben
Ein paar Worte zu unseren Farben. Wir verwenden bei Heymountain Cosmetics für unsere Kosmetikprodukte ausschließlich Farben der Kategorie 1 aus der Kosmetikverordnung.
Farben der Kategorie 1 sind ohne Einschränkung für alle Anwendungen zugelassen sind. Es gibt noch 3 andere Kategorien, die zum Teil erhebliche Einschränkungen für bestimmte Anwendungen aufweisen, aber genau deshalb verwenden wir diese nicht.
Die Farben der Kategorie 1 sind natürlich teurer als die anderen, aber wir konnten keine vernünftige Begründung finden, warum man hier Kompromisse eingehen sollte. Fast alle Farben der Kategorie 1, die wir einsetzen, werden auch in Lebensmitteln verwendet.