Selbstkonservierung

 

Alle Produkte von Heymountain Cosmetics sind selbstkonservierend.

Heymountain verzichtet seit seiner Gründung im Jahre 2009 bei sämtlichen von uns hergestellten kosmetischen Produkten auf alle 57 Konservierungsmittel, welche zur Zeit in der Europäischen Kosmetikverordnung als Konservierungsmittel erlaubt sind (EU-Kosmetikverordnung, Annex VI Part 1, List of Preservatives allowed). In diesen 57 Konservierungsmitteln, die von der EU zur Benutzung als Konservierungsmittel erlaubt sind, befinden sich z.B. Parabene, Methylisothiazolinone, Formaldehyde, und viele andere mehr.

 

Warum benutzen wir diese Konservierungsmittel nicht?

Einfache Frage, einfache Antwort. Weil unsere Produkte sie nicht benötigen!

 

Selbstkonservierende feste Kosmetikprodukte, Shampoos, Duschgele, etc.

Heymountain hat viele Produkte, die praktisch kein Wasser enthalten, wie z.B. Badeprodukte, Massageriegel, Körperbutter oder Parfums. Ohne Wasser können sich Mikroorganismen nicht vermehren. Auch unsere Shampoos, Duschgele, Seifen und alle Produkte, die viel Salz oder Zucker enthalten, können sich aufgrund der spezifischen Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe selbst konservieren und benötigen keine zusätzlichen Konservierungsmittel.

 

Selbstkonservierende Cremeprodukte

Selbstverständlich produziert Heymountain auch eine umfangreiche Palette an Cremeprodukten. Cremes enthalten Wasser und sind aus diesem Grunde eine potentielle Grundlage für die Vermehrung von Mikroorganismen. Durch ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von multifunktionellen Inhaltsstoffen, Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen können wir jedoch sekundäre antibakterielle oder antifungizide Eigenschaften dieser Stoffe nutzen, um unsere Kosmetikprodukte für den Zeitraum der Mindesthaltbarkeit sicher zu stabiliseren. Sämtliche Heymountain Produkte sind somit in der Lage, sich selbst zu konservieren. Sie benötigen dafür keine zusätzlichen Konservierungsmittel, wie sie laut EU-Kosmetiverordnung erlaubt und zugelassen sind. Weil wir diese Konservierungsmittel jedoch nicht benötigen, verwenden wir sie auch nicht!

 

Streit um Konservierungsmittel in der Kosmetik

Im Zusammenhang mit einigen Konservierungsmitteln wird seit einigen Jahren unter Fachleuten ein erbitterter Streit ausgetragen. Manche Kritiker, auch Mitglieder der wissenschaftlichen Beratungsgruppe der EU, beziehen sich auf Studien, die belegen sollen, dass dieses oder jenes Konservierungsmittel bestimmte nachteilige Eigenschaften habe, und sprechen Empfehlungen aus, die Einsatzkonzentration noch strenger zu limitieren oder sogar ganz zu verbieten. Auf der anderen Seite sprechen einige Hersteller von Mängeln in den Studien, und verfassen manchmal umfangreiche Texte, welche die Unbedenklichkeit der verwendeten Konservierungsmittel erklären sollen. Für uns spielt es jedenfalls keine Rolle, welche Konservierungsmittel andere Hersteller verwenden. Abgesehen davon, wäre jegliche Kritik an der Verwendung erlaubter Stoffe auch nicht zulässig.

 

Konservierungsmittelfreiheit in der Kosmetik

In der Kosmetik kommt es bei Begriffen wie z.B. Konservierungsmittelfreiheit, frei von Konservierungsmitteln immer wieder zu Unklarheiten. Vor einigen Jahren war es problemlos möglich, den Begriff der Konservierungsmittelfreiheit zu verwenden. Die Kosmetikverordnung schreibt exakt vor, welche Stoffe als Konservierungsmittel verwendet werden dürfen. Es wäre somit logisch, dass ein Produkt dann frei von Konservierungsmitteln ist, wenn es keines der 57 in der EU erlaubten und zugelassenen Konservierungsmittel beinhaltet.

Im Jahre 2009 musste man Kosmetikhersteller, die Cremes ohne den Zusatz von Konservierungsmitteln herstellten, mit der Lupe suchen. Es waren damals definitiv nicht viele, die wie Heymountain in sämtlichen Kosmetikprodukten komplett auf den Einsatz der von der EU als Konservierungsmittel bezeichneten Stoffe verzichtete.

Seit dem Inkrafttreten der neuen EU-Kosmetikverordnung darf man jedoch nicht mehr sagen, dass kosmetische Produkte konservierungsmittelfrei sind. Ein Grund dafür ist, dass man mit dieser Aussage andere Hersteller herabwürdigen würde und sich somit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen würde. Im Zuge der Umsetzung der neuen EU-Gesetzgebung müssen deshalb die für die amtlichen Kosmetiküberwachungen zuständigen Chemischen und Veterinär-Untersuchungsämter der Länder darauf hinwirken, dass Produkte, die Substanzen mit multifunktionaler Wirkung enthalten, nicht mit frei von einer dieser Wirkungen beworben werden dürfen. Wenn z.B. ein bestimmter Inhaltsstoff außer seiner normalen Funktion auch eine antibakterielle Wirkung hat, dann wird er als multifunktionell eingestuft, und somit ist die Aussage „frei von …“ in Zukunft nicht mehr möglich. Darüber hinaus hat sich auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) dahingehend geäußert, dass künftig alle Hersteller auf den Hinweis „konservierungsmittelfrei“ oder ähnliche Begriffe verzichten sollen. Heymountain respektiert diese Entscheidungen.